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Neue Wege für JungsNach dem Girl´s Day soll es nun endlich auch einen speziellen Tag für die Berufsvorbereitung für Jungs geben. Denn, wer hätte das gedacht: Auch Jungs schränken sich in ihrer Berufswahl ein und suchen sich selten Berufe aus, die als weiblich gelten. Aber: Bewerbungen um Ausbildungs- und Studienplätze sind weder männlich noch weiblich, sondern chancenlos oder aussichtsreich.Wer deshalb einen aussichtsreichen Beruf ergreifen möchte und sich seiner Männlichkeit sicher genug ist, um auch Erzieher, Lehrer, Friseur oder Krankenpfleger werden zu wollen, der kann sich am "Jungs Tag" über solche Berufe informieren. Alle anderen bewerben sich bitte weiterhin um einen Job als Stuntmen, Kfz-Mechaniker oder Urologe. Beim Bundesministerium für Familie und Jugend klingt die Ankündigung dann etwas anders als bei uns, nämlich hochoffiziell und folgendermaßen: "Im Mittelpunkt eines bundesweiten Vernetzungsprojektes "Neue Wege für Jungs" steht das Aufbrechen von Rollenmustern, die Auseinandersetzung mit Identitäten und Zukunftsperspektiven. Jungen sollen im nächsten Jahr die Gelegenheit erhalten, sich über heute noch frauendominierte Berufe zu informieren. Dialog, Austausch und Vernetzung von Initiativen, Projekten und Akteuren, die sich mit dem Thema beschäftigen, werden gefördert. Plattform hierfür ist die vom Bundesministerium für Familie und Senioren, Frauen und Jugend geförderte Internetseite www.neue-wege-fuer-jungs.de, die am 28. April 2005 freigeschaltet wurde. Durch Gender Mainstreaming rückt immer mehr auch das Berufswahlverhalten von Jungen in den Blickpunkt. Ähnlich wie bei den Mädchen ist auch die Berufswahl von Jungen vielfach geschlechtsspezifisch geprägt und orientiert sich häufig an der überholten typisch männlichen Rolle als alleiniger Ernährer der Familie." Also Jungs: Nix wie ran an die Rollenmuster! |




