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„Ich will hier raus!“…

Das denken viele Studenten im 1. Semester. Meide Frust und Chaos. Tipps bekommst du hier!

Dutzende Rankings von Forschungsinstituten und Magazinen versuchen herauszufinden, wo man in Deutschland am besten studieren kann. Wer als Schüler auf diesem Wege versucht, sich einen Überblick zu verschaffen, kann sich schnell im Ranking-Dschungel verlieren. Einfacher ist es, Studenten zu fragen: Wie zufrieden bist du mit deiner Universität? Worauf kommt es beim Studieren an? Wer einen großen Bruder oder eine große Schwester an der Uni hat, kann direkt nachfragen. Ansonsten bietet das Portal Unicheck.de für Schüler gute Möglichkeiten, sich zu informieren: Hier stimmen Studenten darüber ab, wie gut sie den Unterricht beziehungsweise die Lehre an ihrer Hochschule finden. Benotet wird aber nicht nur die Lehre, sondern auch der Service für Studierende und die Ausstattung von Gebäuden, Bibliotheken und Labors. Verbringt man den Tag mit Schlange stehen vor geschlossenen Schaltern oder genügt ein Klick auf der Uni-Homepage zur Prüfungsanmeldung? Gibt es genügend Arbeitsplätze in den Lernräumen der Bibliothek? Wie lange dauert die Korrektur?

Einfache Fragen, die aber Erfolg und Qualität eines Studiums entscheidend mitbestimmen. Das sollte man bei der Wahl seiner Hochschule nach dem Abitur im Hinterkopf behalten. Am besten setzt man sich schon vor der Einschreibung in eine Vorlesung an seiner Wunsch-Uni, denn Vorlesungen sind öffentlich: Jeder, der will, darf kommen und zuhören. Oder man liest auf Unicheck.de die Campus-News und stöbert in den User-Kommentaren der Studenten. So bekommt man ein Gefühl dafür, was für Studenten wichtig ist. Im Unicheck-Ranking gewinnen nicht die renommiertesten und berühmtesten Universitäten - wie in den meisten anderen Rankings -, sondern die Hochschulen, an denen die Studenten am zufriedensten sind.

Bis jetzt sind das die Fachhochschulen abseits der großen Metropolen: Ansbach, Deggendorf und Biberach räumen kontinuierlich die besten Bewertungen ab. Massenuniversitäten frustrieren dagegen tendenziell ihre Studenten: Die Universitäten Göttingen, Duisburg-Essen und Köln sind bis jetzt die Verlierer im Unicheck-Ranking. Doch das ist nicht in Stein gemeißelt. In der deutschen Hochschullandschaft ist zurzeit einiges in Bewegung: Unter anderem wurden in sieben Bundesländern Studiengebühren eingeführt. Die damit gewonnenen Gelder müssen die Hochschulen laut Gesetz zur Verbesserung der Studienbedingungen einsetzen. Wie gut sie das tun, wird von den Studenten auf Unicheck.de bewertet - ein weiteres Indiz für eine gute Hochschule.

Der Wettbewerb zwischen den Universitäten nimmt zu. Deswegen versuchen manche, sich mit verbessertem Service für die Studenten zu profilieren: Die Fachhochschule Landshut eröffnete bereits 2002 Deutschlands erste 24-Stunden-Bibliothek und der Wirtschaftsprofessor Markus Voeth garantiert seinen Studenten an der Universität Hohenheim eine Klausurkorrektur innerhalb von vier Wochen. Pikanterweise schneiden die renommiertesten deutschen Universitäten, wie zum Beispiel die TU München, die Universität Heidelberg oder die RWTH Aachen, auf Unicheck.de nur sehr mittelmäßig ab. Sie stehen zwar regelmäßig als „Elite-Universitäten“ und als „Leuchttürme der Forschung“ in den Schlagzeilen, aber viele Studenten sind mit den dortigen Studienbedingungen unzufrieden. „Elite-Universitäten“ werden von Hochschulexperten gewählt, die seit langem nicht mehr studieren. Auf Unicheck.de stimmen Studenten ab, die den Hochschulalltag erleben. Am Ende musst du selbst entscheiden.

"Hier macht Studieren Spaß"

Klemens (23) im neuen Gebäude der Hochschule Ansbach


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unicheck.de

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Leonard (22)

"Buntes Treiben im Betonbunker"

Leonard (22) in der überfüllten Kölner Mensa.


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