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Jobsuche im Internet

Das Internet kann ein ausgezeichnetes Hilfsmittel bei der Jobsuche sein. Es bietet jede Menge Möglichkeiten, die richtigen Ansprechpartner zu finden. Voraussetzung ist jedoch, dass man diese Möglichkeiten auch nutzen kann. Deshalb wollen wir euch ein paar Tipps geben, die euch dabei helfen können, das Internet so zu nutzen, dass am Ende auch ein Job dabei rauskommt.

Was will ich eigentlich?

Bevor man sich auf die Suche begibt, sollte man sich schon im Klaren darüber sein, was man eigentlich wirklich möchte. Suchst du einen Ausbildungsplatz oder eine Stelle, ein Praktikum oder ein Volontariat? In welcher Branche suchst du und in welcher Region?

Vielleicht schreibst du dir erst einmal auf einen Zettel, welche Stichworte bei deiner Suche hilfreich sein können. Die Berufsbezeichnung sollte der Mittelpunkt deiner Suche sein. Doch gerne vergisst man, sich auch bei Institutionen, Fachmagazinen und Handbüchern über interessante Firmen zu informieren.

Institutionen

Rund um deine Berufsbezeichnung gibt es auch verschiedene Institutionen: Verbände, Vereine, Dachgesellschaften. Auf den Webseiten dieser Institutionen können sich wertvolle Linklisten für deine weitere Suche finden und hilfreiche Tipps, die für diese Branche sonst nirgends zu bekommen sind.

Fachmagazine

Die meisten Branchen haben eigene Fachzeitschriften. Meist gibt es in diesen Fachzeitschriften Jobangebote. Zumindest aber interessante Artikel, die dir Hinweise geben können. Welche Firma hat einen großen Auftrag ergattert? Haben die eventuell Bedarf an neuen Mitarbeitern?

Handbücher

Die "Gelben Seiten" sind die Urform der Handbücher. Doch inzwischen gibt es auch private Anbieter, die potentiellen Kunden hilfreiche Listen mit Unternehmen zur Verfügung stellen. Für die Medienbranche wäre als Beispiel das Medienhandbuch zu nennen, wo man Unternehmen aus der Medienbranche gelistet findet. Du bist zwar kein potentieller Kunde, sondern ein potentieller Mitarbeiter, aber bei deiner Suche nach einem Job können solche Handbücher wertvolle Dienste leisten.

Suchmaschinen

Suchmaschinen wie Lycos, Google oder Yahoo sollten dir eigentlich zeigen, wo du Informationen findest. Oft scheitert die Suche an der falschen Eingabe des Wortes.

Tipp: Versuche immer verschiedene Schreibweisen!

Umlaute wie ä, ö und ü können manchmal nicht gelesen werden. Groß- und Kleinschreibung versuchen. An die Rechtschreibreform denken, alte und neue Schreibweise testen.

Alles ist richtig, aber du bekommst viel zu viele Seiten?

Bei vielen Suchmaschinen kannst du die Anzahl der Seiten begrenzen, indem du dein Suchwort in Anführungszeichen schreibst. Das sieht dann so aus: "Suchwort". Zusätzlich kannst du deine Suche eingrenzen, indem du ausschließlich auf deutschsprachigen Seiten suchst. Halbiert sich die Seitenzahl schon? Wir sind stolz auf dich!

Jede Suchmaschine hat eigene Suchtipps. Wenn du mit deiner Internet- Recherche immer wieder scheiterst, solltest du dir wirklich mal die Zeit nehmen, diese Suchtipps zu lesen. Auch wenn das erstmal etwas mühsam ist, wirst du in Zukunft davon profitieren.

Das Arbeitsamt

Über die reine Jobsuche hinaus bietet das Arbeitsamt auch die schöne Webseite http://berufenet.arbeitsagentur.de.

Bei Berufenet kannst du deine Berufsbezeichnung eingeben und erhältst alle wichtigen Informationen über deinen Traumberuf. Und dazu unter dem Menupunkt "Adressen und Medien" eine Liste mit Institutionen, die mit diesem Beruf verbunden sind. Eine unschätzbare Hilfe!

Webseiten von Unternehmen

Du hast jetzt eine Menge interessanter Firmen gefunden, viele davon haben sogar eine Webseite? Diese Unternehmen solltest du nicht mehr aus dem Auge verlieren. Gerade wenn sie ab und an Jobangebote auf ihrer Webseite veröffentlichen. Der regelmäßige Besuch der Webseiten deiner Traumarbeitgeber sollte zu deinem täglichen Jobsuchbrot gehören.

Initiativbewerbung

Die beliebtesten Firmen erhalten auch ohne Stellenausschreibungen Bewerbungen. Wenn du also wartest, bis endlich ein Jobangebot von einem Traumarbeitgeber erscheint, könntest du darüber alt und grau werden.

Deshalb scheue dich nicht, eine Initiativbewerbung zu verfassen. Vielleicht kommt dabei nicht sofort ein Job für dich raus, aber viele Unternehmen sichten erst einmal interessante Bewerber aus ihrem Archiv, wenn neue Stellen frei werden. Und vielleicht bist du in einem halben Jahr genau der Mitarbeiter, den sie suchen.

Der Bewerbungshelfer zeigt dir den Inhalt einer Bewerbungsmappe auf einen Blick