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Fünf neue Ausbildungen rund ums Auto
Autoschrauber ade. Wer sich einst für schnelle Fortbewegung interessierte, wurde Kfz-Mechaniker/-in. Doch auch dieser, gerade bei den Jungs sehr beliebte Beruf (wo bleibt ihr, Mädels!), unterliegt dem Wandel der Zeit: Ab diesem Sommer können Interessierte zwischen fünf gewerblichen Berufen, die sich alle ums Auto drehen, wählen. Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten, beim Automobil wird neben der Mechanik die Elektronik immer wichtiger.
Die neuen Ausbildungswege heißen deshalb: Kraftfahrzeugmechatroniker, Zweiradmechaniker, Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker und Mechaniker für Land- und Baumaschinen.
Damit sollen die Azubis und Azubinen optimaler auf die neuen Anforderungen bei der Reparatur von Autos vorbereitet werden. Doch die neuen Berufe bereiten nicht nur besser auf die technologischen Veränderungen im Automobilbereich vor: Weitere Schwerpunkte der Ausbildung sind die Schulung im Umgang mit Kunden und die Verknüpfung der gewerblichen Arbeit mit kaufmännischem Wissen.
Die fünf neuen Berufe werden an der Berufsschule eine gemeinsame Grundausbildung bekommen. Wer sich für die Ausbildung interessiert, muss sich allerdings ins Zeug legen, denn die meisten Betriebe nehmen Realschüler oder Hauptschüler nur mit sehr guten Zeugnissen. Die Bezahlung der Lehre wird laut Bundesinstitut für Berufsbildung bei durchschnittlich 560 Euro monatlich liegen.
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